Wir markieren Wege durch Wohnung oder Haus, notieren Temperaturgefühle, Lichtstimmungen, Geräusche. Fotos und schnelle Grundrisse halten Erkenntnisse fest. So wird sichtbar, wo Stauraum fehlt, wo Wärme entweicht, welche Zimmer unterschätzt sind. Das Ergebnis ist ein räumlicher Atlas, der Entscheidungen priorisiert, ohne vorschnell zu bewerten.
Empathie‑Karten zeigen, was Menschen sagen, denken, fühlen, tun. Parallel betrachten wir Energie‑Wege: Wärme, Luft, Strom, Wasser. Das Zusammenspiel offenbart Chancen wie passive Verschattung, Querlüftung, Lastverschiebung. So verbinden wir Empfindungen mit Systemlogik und finden Lösungen, die Komfort erhöhen und Footprint messbar verringern.
Teilnehmende schreiben Postkarten aus der Zukunft an ihr heutiges Ich und beschreiben, wie sich der sanierte Alltag anfühlt. In Rollenwechseln vertreten sie Perspektiven von Kindern, Gästen oder Handwerkerinnen. Diese Perspektivwechsel fördern konkrete, lebensnahe Entscheidungen und entlarven Annahmen, die ökologische Ziele bisher unbeabsichtigt blockiert haben.
All Rights Reserved.